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DIE LINKE trauert um Rudi Dehn

Unser Genosse Rudi Dehn ist im Alter von 69 Jahren gestorben

Nach langer Krankheit ist unser Ratsmitglied und langjähriger Genosse Rudi Dehn am 18. Juli verstorben. Rudi gehörte zu den Gründervätern unseres Stadtverbandes und war maßgeblich am Aufbau unserer politischen Arbeit in Menden beteiligt. Er sorgte mit seiner akribischen und solidarischen Arbeit mit dafür, dass wir im Jahre 2009 in den Rat der Stadt Menden einziehen konnten. Danach vertrat er unsere Interessen u. a. im Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen. Seit 2014 war er auch Mitglied im Rat unserer Stadt. Neben seinem Engagement in Menden war er auch in mehreren Ausschüssen des Kreistages in Lüdenscheid politisch aktiv. Von Beginn an bis zu seinem Tod war er darüber hinaus auch Vorstandsmitglied unseres Stadtverbandes. Zeit seines Lebens setzte sich Rudi für eine gerechtere Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums ein. „Den Starken fordern, den Schwachen fördern“ war eines seines Lebensprinzipien. Sein langjähriger politscher Erfahrungsschatz, sein Einsatz im Kampf gegen Ungerechtigkeiten und seine solidarische Arbeit in Partei und Fraktion werden uns fehlen. Wir werden Rudi niemals vergessen!

Christian Kißler ist unser Mann für Berlin

DIE LINKE MK nominiert ihren Bundestagskandidaten 2017

Am 24. September finden die Wahlen zum 19. deutschen Bundestag statt. DIE LINKE im Märkischen Kreis hat jetzt ihren Direktkandidaten für den Wahlkreis 150 / Märkischer Kreis II

gewählt. Auf der Mitgliederversammlung am 18. Mai wurde Christian Kißler aus Iserlohn einstimmig von den anwesenden Wahlkreismitgliedern für die Bundestagswahl nominiert.

Der studierte Erziehungswissenschaftler und Biologe kann sich somit auf die volle Unterstützung der Städte und Gemeinden Altena, Balve, Hemer, Iserlohn, Menden, Nachrodt-Wiblingswerde, Plettenberg und Werdohl verlassen. Die Kernthemen des 26 jährigen Christian Kißler sind soziale Gerechtigkeit, Bildungs- und Umweltpolitik. Dabei betont er vor allem, dass soziale Gerechtigkeit nicht ohne eine gerechte Bildungspolitik realisiert werden kann. So produziert er in Eigenregie Lehrvideos auf You Tube und bietet somit in Zeiten von G8 und Bologna eine kostenlose Alternative zu kostenpflichtigen Angeboten an, damit Bildung keine Frage des Geldbeutels bleibt. Christian ist es wichtig, nicht nur von sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit zu reden, sondern auch aktiv zu handeln. Unser in Lasbeck wohnender Genosse hat stets ein offenes Ohr und nimmt sich gerne Zeit für die Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger. Für alle Interessierte bietet er ab sofort regelmäßig mittwochs von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr eine offene Sprechstunde im Parteibüro der Linken in Iserlohn in der Baarstraße 30 an. Zudem ist er über christian.kissler@dielinke-iserlohn zu erreichen.

Christian Kißler

Links wirkt: Nur noch ein Schritt zum Sozialticket!

Eine Mehrheit für ein Sozialticket im Märkischen Kreis ist greifbar nahe.

Nun also doch: Nachdem DIE LINKE und auch die Grünen mehrfach in den letzten Jahren die Forderung nach einem Sozialticket im Märkischen Kreis gefordert und beantragt haben, scheint jetzt der Weg für eine Einführung frei zu sein. Der Kreistag des Märkische Kreises war landesweit einer der letzten, die sich mit seiner CDU - SPD Mehrheit gegen die Einführung ausgesprochen hatte. Nachdem auch die Verwaltung ein solches Ticket immer abgelehnt hat, folgte sie nun den Überlegungen der Linken und legte eine neue Rechnung vor. Ein Sozialticket ist nicht nur finanzierbar, sondern ermöglicht sogar zusätzliche Einnahmen durch erhöhte Fahrgastzahlen. Im Märkischen Kreis sind rund 43.000 Personen zum Bezug eines Sozialtickets berechtigt. Würden davon nur 12 % ein solches Ticket auch nutzen, führt das zu Nettoerlösen von 2.000.000 Euro. Das überzeugte dann letztendlich auch die CDU Mehrheitsfraktion davon ihre Blockadehaltung aufzugeben. Die hartnäckigen Forderungen und der lange Atem der Linken haben sich also gelohnt. Links wirkt! Wieder einmal hat sich gezeigt: Je stärker DIE LINKE, umso sozialer ist die Politik! Eine Vorausetzung muss allerdings noch erfüllt werden. Die Förderung des Landes läuft aus. Die neue schwarz-gelbe Landesregierung in Düsseldorf muss die Fördergelder für das neue Jahr noch verlängern. Bisher gibt es dazu noch keine verbindliche Aussagen. Hoffen wir also auf deren Weitsicht, damit eine eigentlich soziale Selbstverständlichkeit bald zur Realität wird.

 

Neuwahl des Kreisverbandvorstandes

Der Stadtverband Menden gratuliert dem neuen Vorstand zur Wahl

Auf der letzten Mitgliederversammlung unseres Kreisverbandes im Linken Zentrum in Lüdenscheid fanden die ordentlichen Neuwahlen des Vorstandes statt. Nachdem die Rechenschafts- und Kassenberichte sowie der Bericht der Kassenprüfer von der Versammlung gebilligt wurden, wurde der alte Kreisvorstand von den anwesenden Mitgliedern unseres Kreisverbandes einstimmig entlastet. Bei der anschließenden Neuwahl wurden Eva Schütte aus Iserlohn zur Sprecherin und Michael Thomas-Lienkämper aus Lüdenscheid zum Sprecher unseres Kreisverbandes Märkischer Kreis gewählt. Während Eva die einzige Kandidatin für die Position der Sprecherin war, setzte sich Michael in der Wahl gegen Otto Ersching durch, der ebenfalls für die Position des Sprechers kandidierte. Zu weiteren Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes wurden Johannes Peeren (Schatzmeister) und Roman Koslowski (Schriftführer) gewählt. Die 4 Beisitzer heißen zukünftig Christian Kißler, Karsten Renfordt, Otto Ersching und Margrit Schade.

Der Stadtverband Menden gratuliert allen neu gewählten Vorstandsmitgliedern, wünscht ihnen eine glückliche Hand und hofft auch zukünftig auf eine gute Zusammenarbeit im Kreis.

DIE LINKE. Kreisverband MK: Unser Sprecherteam Eva Schütte und Michael Thomas-Lienkämper

Bürgerhaus, Industriemuseum und A 46

DIE LINKE bleibt auf Kurs

Bei 3 wichtigen Entscheidungen für die Zukunft unserer Stadt bleibt die LINKE auf Kurs!

Nachdem die CDU Fraktion eine Resolution gegen die derzeitigen Planungen des A 46 Lückenschlusses zwischen Iserlohn und Arnsberg mit einer Fortführung der Autobahn bis Menden und einer Weiterführung als Bundesstraße mit massiven Brückenbauwerken durch unsere Stadt beantragt hatte, sprach sich der Rat der Stadt Menden einstimmig gegen diese Pläne aus. Leider konnte sich diese fraktionsübergreifende Ratsmehrheit nicht in eine Resolution manifestieren, da die CDU Fraktion nur über alle Punkte ihrer Resolution im Ganzen abstimmen lassen wollte. Ihre vorgeschlagene Alternative, statt Brückenbauwerke nun Tunnellösungen zu verwirklichen, stoß aber nicht nur bei uns Linken auf massiven Widerstand. DIE LINKE bleibt dabei: Eine Autobahn durch Menden bedeutet für uns die größte Umweltstörung in der Nachkriegsgeschichte unserer Stadt. Wir sind sicher: es gibt bessere Lösungen und unterstützen deshalb die „Mendener Erklärung“, die die Prüfung von besseren Alternativen fordert.

Wir stehen auch weiterhin hinter dem Projekt Bürgerhaus. Obwohl die CDU Fraktion ihr nun nur noch ungeliebtes Kind mit Hilfe eines Ratsbürgerentscheides verhindern wollte - offenbar ein Kompromiss, um unterschiedliche Ansichten in ihrer Fraktion zu befrieden -, kämpfen wir weiter für dieses wichtige Projekt, das unsere Stadt in Zukunft wieder ein Stück solidarischer und sozialer machen wird. Wir halten unser in unserem kommunalen Wahlprogramm formuliertes Versprechen, uns für ein Bürgerhaus einzusetzen und haben deshalb einen möglichen Ratsbürgerentscheid mit dem Ziel, die Planungen zu verhindern abgelehnt. Da auch die anderen Fraktionen hier in erster Linie den Rat in der Pflicht sahen, ist ein Ratsbürgerentscheid damit endgültig vom Tisch.

Beim zukünftigen Industriemuseum Gut Rödinghausen haben wir mit unserem Antrag, die errechneten Mehrkosten um 100.000 Euro zu senken Erfolg gehabt. Die ursprünglich von der Verwaltung vorgelegte Kostenberechnung wurde um weit mehr als um den von uns geforderten Betrag gesenkt, so dass auch dieses Projekt eine faire Chance der Verwirklichung hat, ohne dass andere wichtige soziale Bereiche Geld entzogen wird.

Die „Mendener Erklärung“ kämpft für eine Region ohne Autobahn

DIE LINKE sagt DANKE!

Das Ergebnis verdoppelt – aber das Wahlziel knapp verfehlt

Es hätte nicht knapper sein können. 5,0 % zeigte die erste Hochrechnung, schließlich waren es dann aber nur 4,9% und der Einzug in den Landtag wurde knapp verfehlt. Am Ende des Wahlabends fehlten genau 8561 Stimmen, um über die 5 % Hürde zu kommen. Aber wir brauchen den Kopf jetzt nicht hängen zu lassen. Immerhin haben wir die Zahl unserer Stimmen mehr als verdoppelt! Und an dieser Verdopplung haben vor allem junge Wählerinnen und Wähler einen großen Anteil. Wir waren in den Städten stark. Leider konnte diese Stärke unserer Defizite auf dem Land nicht ausgleichen. Daran werden wir in Zukunft weiter arbeiten. Wir werden Fehlerquellen ausmachen und wir stehen auch weiterhin in der Pflicht, denjenigen Menschen weiterhin Gehör zu verschaffen, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Unser herzliches Dankeschön gilt allen unsern Wählerinnen und Wählern, unsern Kandidaten und dem gesamten Wahlkampfteam. Wir verstehen das Ergebnis als Ansporn für den nun folgenden Bundestagswahlkampf. Nun gilt es erneut alle Kräfte zu mobilisieren und hart zu kämpfen.

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